Die Kleinkunstbühne des
Migros-Kulturprozent.

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Karim Slama

Welsch ein Slamassel

Karim Slama ist scharfsinnig, subtil und variantenreich. Der Westschweizer Humorist mit dem verträumten Blick ist ein Meister der Mimik und ein Genie der Gestik.

Karim Slama

© Claude Dussex

Welsch ein Slamassel

In seinem brandneuen Programm entführt Karim Slama (geboren 1976) die Zuschauer mit seiner auf die eingespielten Geräuschkulissen und Tonelemente präzise abgestimmten Slapstick-Satire in seine Welt. In poetisch-humoristisch-explosiver Weise schildert Slama, der 2011 mit dem Prix culturel vaudois Arts de la scène ausgezeichnet wurde, seine Beobachtungen des alltäglichen Lebens und Scheiterns. Als langjähriger Theatersportler lässt der Wirbelwind auch die Interaktion mit dem Publikum nicht zu kurz kommen. Dabei wird immer wieder klar, dass wir auf beiden Seiten des Röschtigrabens denselben alltäglichen Widrigkeiten trotzen und dementsprechend auch über dasselbe lachen können. Karim Slamas Arbeit basiert auf präzisen Beobachtungen und darauf dem Publikum auf eine charmant-spitzbübische Art und Weise einen Spiegel vor zu halten. Er tut dies, indem er seine unbezahlbare Mimik, die äusserst präzise und dynamische Gestik und sein Sinn für kleinste Details mit einer Tonspur aus einer Palette hyperrealistischer und surrealer Geräusche verbindet.

Karim Slama

Karim Slama ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Bereits mit 13 Jahren kommt er in der Schule in Berührung mit dem Improvisationstheater. Ab 2001 stürzt sich der ausgebildete Ingenieur in die Welt des Humors und der Kleinkunst. 2007 tourt er erstmals mit einem abendfüllenden Programm («Karim Slama bittet um etwas Aufmerksamkeit») durch die Deutschschweiz. Mit welschem Charme beweist Slama auch im neuen Programm, dass es zwischen dem Publikum und ihm keinen Röstigraben gibt.