Die Kleinkunstbühne des
Migros-Kulturprozent.

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Karim Slama

Knacknuss

Mit seinem neuen Programm «Knacknuss» beweist Karim Slama einmal mehr, dass wir dies- und jenseits der Sprachgrenze sehr wohl über dieselben Dinge lachen können, dass dieser Röstigraben so tief gar nicht ist und die Suisse romande durchaus amüsante, sehenswerte Kleinkunst-Exporte hat.

Karim Slama

Foto: Claude Dussez

Knacknuss

Auf dem Hintergrund seiner multikulturellen Herkunft und anhand von Beobachtungen, die er in seinem Alltag macht, zeigt uns Karim Slama auf seine unnachahmliche Art eine Vielzahl von Situationen, Missgeschicken und Unannehmlichkeiten, die uns allen doch sehr bekannt vorkommen. Mit einer imposanten Geräuschkulisse, mit Musik und Bildern zeigt uns Karim Slama, wie er all diesen Kleinigkeiten, die uns letztlich das Leben erschweren, begegnet und wie er sich, nachdem der erste Ärger verpufft ist – sogar über sie lustig macht. Ganz nach dem Motto: Knacknüsse bereichern das Leben!
Karim Slamas Arbeit basiert darauf, dem Publikum auf eine charmant-spitzbübische Art und Weise einen Spiegel vorzuhalten.
Er tut dies, indem er sein schauspielerisches Talent (unbezahlbare Mimik, äusserst präzise und dynamische Gestik, sein Sinn für kleinste Details) mit einer Tonspur aus einer Palette hyperrealistischer bis surrealer Geräusche verbindet. Die Synchronisation von Ton und Mimik bildet nebst der interaktiven Kommunikation mit dem Publikum den Kern von Karim Slamas künstlerischer Arbeit und macht ihn zum unvergleichlichen Play-Back-Athleten.

Regie: Jean-Luc Barbezat und Michel Courtemanche