Die Kleinkunstbühne des
Migros-Kulturprozent.

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Compagnie Monsieur et Madame O (F)

Les Vieux Os

Die tragisch-komische Liebesgeschichte «Les Vieux Os» ist der letzte Teil einer Trilogie, mit der die Pariser Compagnie Monsieur et Madame O rund um Laurent Clairet und Violaine Clanet die seelischen Befindlichkeiten von Mann und Frau ergründet. Ausdrucksstark und mit einer ihr eigenen Tanzsprache fördert sie Gefühle von Lust, Vergnügen, Verlangen, Sehnsucht und verpassten Gelegenheiten an die Oberfläche.

Compagnie Monsieur et Madame O (F)

© Alain Chetcuti et Michael Boitin

Die Compagnie Monsieur et Madame O aus Paris hat mit «Les Vieux Os» den letzten Teil ihrer von Publikum und Presse gleichermassen umjubelten Trilogie gestaltet, die mit «Monsieur et Madame O» und «Pierre et Jeanne» ihren Anfang nahm. Die tragisch-komische Liebesgeschichte ohne Worte wird als Schweizer Premiere IM HOCHHAUS präsentiert.

Les Vieux Os
Dieser letzte Teil einer Trilogie über Partnerschaften und menschliche Beziehungen widmet sich dem Alter in all seinen Schattierungen. Mit viel Zärtlichkeit und Ironie werden sowohl die Gebrechen als auch der geistige Abbau thematisiert. Ein Mann und eine Frau finden in der sterilen, unpersönlichen Umgebung eines Altersheims zueinander. Das ist bisweilen komisch und gleichzeitig tragisch, da beide mit ihren eigenen Grenzen, Schwächen und Erinnerungen konfrontiert sind. Beide finden sich in möglichen wie unmöglichen Situationen wieder, die das Publikum in berührende und poetische Bilderwelten mit mehrdeutigen Assoziationen mitnehmen. Mit verschiedenen Masken und präzisen, stilisierten Gesten erwecken die Beiden ausserdem auch weitere Insassen, Sicherheitspersonal, Krankenschwestern und Besucher zum Leben.

Compagnie Monsieur et Madame O

Die Compagnie MMO (Monsieur et Madame O) wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, Theater ohne Worte durch Kreationen und Tourneen, durch praktischen Unterricht (Ateliers, Workshops) und Theorie (Vorträge, Ausstellungen) zu fördern. Die künstlerische Leitung obliegt Violaine Clanet und Laurent Clairet. Beide teilen sie die Faszination für ein non-verbales Theater. Für ein Theater, dessen Worte Gesten sind. Für ein visuelles, körperliches und poetisches Theater mit Berührungslinien zur Pantomime, zum Tanz und zum Zirkus.