Die Kleinkunstbühne des
Migros-Kulturprozent.

Tickets

Freitag, 1. Mrz. 2019, 20:00 Uhr
Samstag, 2. Mrz. 2019, 20:00 Uhr
2 x 45' plus Pause
Abendkasse und Bar öffnen eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Saalöffnung: 19.45 Uhr

« zurück zur Programmübersicht

Martin Frank

Es kommt wie's kommt

So frech wie direkt, so bodenständig wie musikalisch und extrem lustig. Oder kurz: martineske Comedy gespickt mit tollen Opernarien. Zum ersten Mal IM HOCHHAUS!

Martin Frank

© Foto: Alan Ovaska

Es kommt wie's kommt

Der Bayerische Rundfunk bezeichnet den in Niederbayern aufgewachsenen Martin Frank als «unbändige Rampensau», die Süddeutsche Zeitung als «grosses Nachwuchstalent».
Bühne, Mikrofon, eine ausgebildete Stimme, eine grosse Leidenschaft für klassische Musik, mehr braucht der in Niederbayern geborene Komiker nicht um seine Zuschauer köstlich zu unterhalten. Also ein bisschen Publikum wäre schon auch noch schön. «Es kommt dann eh wie’s kommt und was nicht kommt, braucht’s auch nicht!», meint Martin und los geht’s, mitten aus dem Leben gegriffen, ein bisschen autobiografisch mit kritischem Blick auf die derzeitige Gesellschaft.
Da hat sich der junge Martin schon so manches Mal überlegt, ob er sich ohne Bachelor überhaupt noch auf die Strasse trauen darf? Und wie geht so eine Karriere dann weiter, wenn man schleimtechnisch nicht mit Schnecken mithalten kann? «Wurscht sei dir nichts; egal doch vieles.» Dieser Satz aus einem Glückskeks hat ihm schon oft den Tag gerettet und diesen will er auch seinen Gästen mit auf den Weg geben. Auch andere philosophische Fragen wie: «Ist anonymes Wohnen Fluch oder Segen?» werden an diesem Abend beleuchtet.
Zum Glück haben einige Musikhochschulen seine Bewerbung abgelehnt. So bleibt er den grossen Opernhäusern fern und beansprucht die Ohren seiner Zuhörer in den Kleinkunstbühnen.

Martin Frank

Martin Frank wurde 1992 in Hutthurm (Landkreis Passau) geboren. Aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof absolvierte er 2009 eine anständige Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und anschliessend zum Standesbeamten. Künstlerisch tobte er sich mit Klavierunterricht, Kirchenchor und Volkstheater auf der Heimatbühne seit seinem 12. Lebensjahr aus. Schnell wurde ihm klar, dass er sich mehr und mehr der Kunst widmen möchte und absolvierte eine Ausbildung zum Kirchenorganisten und schloss sich dem Jugendclub des Stadttheaters Passau an.  Im Alter von 16 Jahren stellte er sich zum ersten Mal mit selbstverfassten Texten auf die Bühne. Mit 21 setzte er alles auf eine Karte und kündigte seinen Job im Standesamt, holte sein Abitur nach und sprach an der Schauspielschule Zerboni in München vor. Trotz seines massiven Sprachfehlers (bairischer Dialekt) wurde er aufgenommen und schloss seine Schauspielausbildung 2017 nach drei Jahren erfolgreich ab. Während dieser Zeit war der Bühnendrang jedoch so gross, dass er im Oktober 2015 sein erstes Soloprogramm «Alles ein bisschen anders – Vom Land in d’Stadt» im ausverkauften Münchner Schlachthof präsentierte. Das sehr autobiografische Programm stiess auf grosse Resonanz und wurde mehrfach ausgezeichnet.  Im Anschluss an die Schauspielschule folgte ein erstes Theaterengagement am Münchner Lustspielhaus. Martin übernahm die Titelrolle in «Siegfried – Götterschweiß und Heldenblut» unter der Regie von Gabi Rothmüller. Das Stück steht bis auf weiteres im Spielplan.